… beginnt ein Marathon aus Cremen, Baden, Beobachten – und Sorgen. Ich spreche aus Erfahrung: Einer meiner Söhne hat eine x-chromosomale Form der Ichthyose.
Wenn Kinderhaut aus dem Gleichgewicht gerät – unsere Geschichte
Wenn dein Kind von extremer Trockenheit, Schuppenbildung oder Juckreiz betroffen ist, weißt du, wie belastend das für die ganze Familie sein kann. Einer meiner Söhne hat eine x-chromosomale Form der Ichthyose. Seine Haut braucht das ganze Jahr über Pflege – besonders im Winter, aber auch im Sommer. Und ehrlich gesagt: Ich wollte keine synthetischen Salben oder Cremes mehr verwenden, die seine Haut zwar kurzfristig weich machten, langfristig aber kaum halfen und sogar vesrtopfen und nciht mehr atmen lassen. Also habe ich begonnen, mich mit natürlicher Pflege auseinanderzusetzen.

Was bei Ichthyose und Neurodermitis wichtig ist
Ichthyose und Neurodermitis unterscheiden sich zwar, haben aber eines gemeinsam: Die Haut kann ihre Schutzfunktion nicht richtig erfüllen.
➡️ Sie verliert zu schnell Feuchtigkeit.
➡️ Sie ist anfällig für Risse, Reizungen und Entzündungen.
➡️ Herkömmliche Pflegeprodukte mit Paraffinen, Konservierungsstoffen oder Duftstoffen verschlimmern oft die Symptome.
Was wirklich hilft:
- Konsequente tägliche Pflege
- Natürliche, rückfettende Produkte ohne reizende Zusätze
- Sanfte Unterstützung beim Baden (nicht austrocknend!)
- Schutz & Feuchtigkeitsbindung durch Lipide
Unsere Pflegeroutine im Jahresverlauf
🛁 Winter: tägliches Baden & reichhaltige Pflege
Tägliches Baden ist bei meinem Sohn medizinisch notwendig – nicht um ihn zu reinigen, sondern um die Haut aufzuweichen, Schuppen sanft zu lösen und sie anschließend mit Fett und Feuchtigkeit zu versorgen.
Unsere bewährten Rituale:
- Badezusatz: Molkebad + 1 Tropfen Lavendel in Mandelöl (kein Schaumbad!)
- Danach: Sanftes Abtupfen mit dem Handtuch (nicht reiben!)
- Direkt danach: Reichhaltige Creme mit u.a. Sheabutter, Jojobaöl und zusätzlich etwas Sanddornfruchtfleischöl einrühren, als Stärkung für die Haut.
☀️ Sommer: leicht & atmungsaktiv
Im Sommer genügt meist eine leichte Lotion – wichtig ist, dass sie nicht austrocknet, gut einzieht und die Haut nicht „zukleistert“.
Unsere Favoriten:
- Aloe-Vera-Gel pur in Bio Qualität
- Softe Bodylotion ohne Duft, um die Haut nicht zusätzlich nach Sonne/Wärme zu belasten.
Diese Inhaltsstoffe meiden wir bewusst
- Parabene, Silikone, Paraffine
- Duftstoffe & ätherische Öle mit hohem Reizpotenzial (z. B. Zimt, Eukalyptus, Menthol)
- Tenside, die die Hautbarriere angreifen (z. B. SLS/SLES)
Welche natürlichen Produkte uns helfen
- Sheabutter pur: Rückfettend, schützend, nährend
- Jojobaöl: Ideal bei schuppiger Haut, zieht tief ein
- Hafermilch: Lindert Juckreiz & beruhigt beim Baden
- Aloe Vera: Spendet Feuchtigkeit ohne Fettfilm
- Lavendel fein: Unterstützt Entspannung & Regeneration (sparsam dosieren!)
Mein Fazit als Mama
Ich bin keine Ärztin. Aber ich bin Mutter – und habe über die Jahre gelernt, wie viel man mit Naturkraft erreichen kann. Es geht nicht darum, Symptome zu unterdrücken. Sondern darum, die Haut dabei zu unterstützen, wieder ins Gleichgewicht zu kommen und vor allem meinem Sohn und seiner Haut ein gutes Gefühl zu geben, das nicht klebt, juckt oder psannt.
Was zählt, ist eine Pflegeroutine, die sich gut anfühlt – für dein Kind, für dich, für den Alltag.
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