
Schon mal an einem Öl geschnuppert, das irgendwie „künstlich“ roch?
Ich erinnere mich gut: Ich hatte ein Zitronenöl gekauft, das herrlich frisch duften sollte – und stattdessen wie Toilletenreiniger roch. Kein Wunder, denn auf dem Etikett stand zwar „aromatisch“, aber eben nicht „naturrein“. Damals wusste ich es nicht besser. Heute weiß ich: Nicht jedes ätherische Öl ist wirklich naturrein.
Damit dir solche Fehlkäufe erspart bleiben, zeige ich dir heute, worauf du beim Einkauf achten solltest.
Was bedeutet eigentlich „naturrein“?
Naturrein heißt: Das Öl stammt zu 100 % aus der jeweiligen Pflanze – ohne Zusätze, ohne Streckmittel, ohne synthetische Duftstoffe. Klingt selbstverständlich, ist es aber nicht.
Viele Öle auf dem Markt sind:
- gestreckt mit billigeren Ölen (z. B. Lavandin statt Lavendel fein)
- standardisiert (d. h. die chemische Zusammensetzung wird manipuliert)
- oder schlicht synthetisch nachgebaut
Nur naturreine Öle haben die volle Pflanzenkraft – und sind sicher in der Anwendung, z. B. für Kinder.

Etiketten-Check: Diese Infos müssen draufstehen
Wenn du ein gutes ätherisches Öl kaufen willst, schau dir das Etikett ganz genau an. Es sollte folgendes enthalten:
- Pflanzenname (botanisch & deutsch): z. B. Lavandula angustifolia (Lavendel fein)
- Pflanzenteil: z. B. Blüte, Schale, Harz
- Herstellungsverfahren: meist Destillation oder Kaltpressung
- Herkunftsland
- Anbauweise: bio, wild, konventionell
Fehlt eine dieser Angaben? Dann lieber Finger weg.
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Wie du unseriöse Anbieter erkennst
Hier ein paar typische Warnsignale, bei denen ich immer skeptisch werde:
- Der Preis ist deutlich zu günstig
- Keine Angaben zur genauen Pflanze
- Begriffe wie „Duftöl“, „Aromaöl“, „Parfumöl“ ohne natürliche Herkunft
- Keine Chargennummer oder Herkunftsangabe
- Verkaufsplattformen ohne direkten Herstellerkontakt
Und: Seriöse Anbieter haben nichts zu verbergen. Sie geben dir Auskunft zur Ernte, Analysezertifikaten oder chemischen Zusammensetzung.
So nutzt du deine Öle sicher & effektiv
Auch bei bester Qualität gilt: Weniger ist mehr. Ätherische Öle sind hochkonzentriert. Deshalb:
- Immer mit Trägeröl verdünnen
- Nur altersgerecht anwenden (bei Kindern auf Dosierung achten)
- Nie unverdünnt auf die Haut geben
Beliebte Anwendungen:
- 1 Tropfen Lavendel fein im Mandelöl fürs abendliche Einölen
- Orangenöl in der Duftlampe für gute Laune
- Pfefferminzöl (sparsam!) als Frischekick für Erwachsene
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Mein Fazit: Augen auf beim Öleinkauf
Ich liebe ätherische Öle – aber ich möchte wissen, was genau ich da verwende. Gerade bei der Anwendung mit Kindern ist Qualität alles.
Wenn du auf Etikett, Preis und Anbieter achtest, bist du auf einem guten Weg. Und wenn du unsicher bist: Frag nach oder schreib mir gern.
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