Neue Studie zeigt antivirale Wirkung gegen HSV-1 Herpes
Fast jede:r kennt sie: die kleinen, schmerzhaften Fieberbläschen, die genau dann auftauchen, wenn man sie am wenigsten gebrauchen kann. Ausgelöst werden sie meist durch das Herpes-simplex-Virus Typ 1 (HSV-1) – und bislang gibt es kaum natürliche Alternativen zu klassischen Cremes und Medikamenten.
Eine neue Laborstudie liefert nun spannende Hinweise: Rosenöl und Rosenblütenwasser könnten helfen, die Virusaktivität deutlich zu reduzieren – ganz ohne chemische Wirkstoffe.
Was die Forschung zeigt
In der aktuellen Studie (Quelle: PubMed ID 40806646) wurde untersucht, wie Rosenöl (Rosa damascena essential oil) und Rosenhydrolat (Rose flower water) auf HSV-1 reagieren.
Das Ergebnis: Beide Naturprodukte zeigten eine direkt antivirale Wirkung.
Forscher:innen beobachteten, dass:
- die Viruspartikel geschädigt oder neutralisiert wurden,
- der Virustiter (also die Menge aktiver Viren) deutlich sank,
- und die Adsorption – also das Anhaften des Virus an gesunde Zellen – stark gehemmt wurde.
Besonders interessant: Selbst wenn Zellen vorbehandelt wurden, also bevor sie mit dem Virus in Kontakt kamen, zeigte sich ein deutlicher Schutzeffekt – insbesondere beim ätherischen Rosenöl.
Warum Rosenöl so wirkt
Die Wirkung ist auf bestimmte Inhaltsstoffe zurückzuführen, die du vielleicht schon aus der Aromatherapie kennst:
Geraniol, Citronellol und Nerol – drei Hauptkomponenten des Rosenöls.
In einer ergänzenden computergestützten Simulation („Molecular Docking“) zeigte sich, dass diese Stoffe mit viralen Zielproteinen und Zellrezeptoren interagieren.
Kurz gesagt: Sie blockieren die „Andockstellen“, die das Virus nutzt, um in die Zelle einzudringen.
Damit könnte Rosenöl eine natürliche Schutzbarriere gegen HSV-1 bilden – und die Entstehung von Fieberbläschen eventuell vorbeugen.
Was das für dich bedeutet
Noch sind diese Ergebnisse präklinisch, also im Labor beobachtet – nicht am Menschen getestet. Trotzdem deuten sie an, dass Rosenöl und Rosenblütenwasser weit mehr können als „nur“ gut duften.
Im Alltag kannst du sie unterstützend einsetzen:
- als sanftes Pflegeöl (verdünnt in Jojobaöl oder Mandelöl) für empfindliche Lippen,
- als Rosenhydrolat-Spray zur Erfrischung und Pflege der Lippenpartie,
- oder zur Aromapflege, wenn du erste Anzeichen von Spannungsgefühl spürst.
💡 Wichtig: Ätherische Öle gehören nie unverdünnt auf die Haut – besonders nicht auf offene Stellen.
Produkte, die du kennen solltest


Häufige Fragen
Hilft Rosenöl wirklich gegen Herpes?
Die Studie zeigt antivirale Effekte im Labor – ob und wie stark sich diese am Menschen zeigen, wird aktuell noch erforscht.
Kann ich Rosenhydrolat bei Fieberbläschen anwenden?
Ja, Rosenhydrolat wirkt kühlend, pflegend und leicht antiviral. Es kann unterstützend auf gereizter Haut wirken.
Was ist der Unterschied zwischen Rosenöl und Rosenwasser?
Rosenöl ist hochkonzentriert und wird in winzigen Mengen verwendet, während Rosenwasser sanfter ist und direkt auf die Haut gesprüht werden kann.
Kann ich Rosenöl pur auftragen?
Nein. Bitte immer in einem Trägeröl verdünnen (z. B. 1 Tropfen auf 10 ml Jojobaöl).
Fazit
Die Wissenschaft bestätigt, was viele Aromatherapeut:innen schon lange vermuten:
Rosenöl ist nicht nur ein Duft für die Seele – es hat auch antivirale Eigenschaften.
Auch wenn weitere Studien am Menschen notwendig sind, zeigen die Ergebnisse ein spannendes Potenzial für die natürliche Pflege empfindlicher Lippen und zur Vorbeugung von Fieberbläschen.
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