Die richtige Mischung: Ätherische Öle mit Trägerölen mischen

Kleine Tropfen, große Wirkung

Ein paar Tropfen Lavendel fürs Einschlafritual, etwas Teebaumöl für die Haut – ätherische Öle sind vielseitige Begleiter im Alltag. Doch wusstest du, dass du sie niemals pur auf die Haut auftragen solltest? Ätherische Öle sind hochkonzentriert und können die Haut reizen. Die Lösung heißt: Trägeröle. Sie verdünnen die ätherischen Öle, machen sie hautverträglich und sorgen gleichzeitig für pflegende Eigenschaften.

In diesem Artikel erfährst du, wie du ätherische Öle mit Trägerölen mischen kannst, welche Mischungsverhältnisse sinnvoll sind und welche Kombinationen sich besonders für die DIY-Hautpflege eignen.


Warum ätherische Öle immer verdünnt werden sollten

Ätherische Öle sind die konzentrierten Essenzen aus Pflanzen – ein Tropfen kann bereits die Wirkung von mehreren Kilogramm Pflanzenmaterial enthalten. Das macht sie so kraftvoll, aber eben auch reizend, wenn sie unverdünnt angewendet werden.

👉 Trägeröle wie Mandel-, Jojoba- oder Kokosöl verdünnen die ätherischen Öle, pflegen die Haut zusätzlich und erleichtern die Aufnahme.


Welche Trägeröle eignen sich am besten?

  • Mandelöl: besonders sanft, ideal für empfindliche Haut und Kinder
  • Jojobaöl: zieht schnell ein, nicht fettend, sehr hautfreundlich
  • Kokosöl: wirkt leicht kühlend, ideal bei Hautirritationen
  • Traubenkernöl: leicht und feuchtigkeitsspendend, perfekt für Mischhaut
  • Olivenöl: reichhaltig, für trockene Haut oder Massageöle geeignet

Tipp: Wähle das Trägeröl passend zum Hauttyp und Anwendungszweck.


Mischungsverhältnisse: Die Dosierung macht den Unterschied

Hier eine kleine Übersicht, wie viele Tropfen ätherisches Öl du auf 10 ml Trägeröl geben kannst:

AnwendungKonzentrationBeispiel (auf 10 ml Trägeröl)
Gesichtspflege0,5–1 %1–2 Tropfen
Körperöl1–2 %2–4 Tropfen
Massageöl2–3 %4–6 Tropfen
Akute Beschwerden (z. B. Muskelverspannung)max. 5 %bis 10 Tropfen (nur kurzzeitig, nicht bei Kindern)

⚠️ Für Kinder, Schwangere und Menschen mit sensibler Haut immer niedrig dosieren (0,25–0,5 % reicht oft schon).


DIY-Rezepte: Ätherische Öle richtig gemischt

1. Beruhigendes Einschlaf-Öl (für Kinder ab 2 Jahren)

  • 30 ml Mandelöl
  • 2 Tropfen Lavendel fein
  • 1 Tropfen Mandarine rot
    👉 sanft auf Rücken oder Füße einmassieren

2. Frisches Gesichtsöl (für Erwachsene, Mischhaut)

  • 20 ml Jojobaöl
  • 1 Tropfen Rosengeranie
  • 1 Tropfen Zitrone
    👉 morgens nach der Reinigung dünn auftragen

3. Muskelwohl-Massageöl (für Erwachsene)

  • 50 ml Traubenkernöl
  • 3 Tropfen Lavendel fein
  • 2 Tropfen Rosmarin cineol
  • 2 Tropfen Wacholderbeere
    👉 in die betroffenen Stellen einmassieren

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Häufige Fragen

Kann ich ätherische Öle pur anwenden?
Nein, außer bei ganz bestimmten Notfällen (z. B. Teebaumöl punktuell bei Pickeln). Im Alltag immer verdünnen.

Wie lange sind selbstgemischte Öle haltbar?
In dunklen Glasflaschen, kühl gelagert, ca. 6 Monate.

Kann ich verschiedene ätherische Öle mischen?
Ja – solange die Gesamtmenge der Tropfen im empfohlenen Bereich bleibt.


Fazit: Die richtige Mischung macht den Unterschied

Wenn du ätherische Öle mit Trägerölen mischst, machst du sie hautfreundlich, sicher und zugleich pflegend. Mit dem richtigen Mischungsverhältnis entstehen wunderbare DIY-Produkte – von Gesichtsölen über Massageöle bis hin zu Einschlafritualen für Kinder.

So werden deine ätherischen Öle nicht nur duftende Begleiter, sondern echte Alltagshelfer für die ganze Familie.


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